Sonntag, 17. Januar 2016

Roadtrip durch Südafrika

Nach unserem Seminar mit der Organisation sind wir direkt auf einen Roadtrip gefahren. Wir vier (Bella, Lea, Elias und ich) haben uns mit den sechs Freiwilligen aus Berlin zusammen getan um Südafrika zu erkunden.

Zuerst ging es nach Durban. Dort gab es einen indischen Markt mit unglaublich vielen Gewürzen, den wir besucht haben und die größte Mall der südlichen Hemisphäre. Außerdem haben wir das Stadion besucht in dem Deutschland bei der WM 2010 ausgeschieden ist. Durban ist eine Stadt, die sehr von der indischen Kultur geprägt ist. Ich habe während des ganzen Roadtrips gemerkt, dass Südafrika ein unglaublich vielfältiges Land ist. Von Durban bis nach Kapstadt ändert sich sowohl die Kultur, als auch die Flora und Fauna mehrfach.

Nach Durban sind wir dann über Umzumbe direkt nach Port St. Johns gefahren, was insofern für uns Coffee Bay Freiwilligen besonders interessant war, da es von Coffee Bay nicht allzu weit entfernt ist und viele der Einheimischen einiges uns einiges Port St. Johns berichteten. Dort sind wir auf eine Wanderung mit Klippenspringen gegangen und haben uns auf einem Berg direkt bei einer ehemaligen Militärstation den (traumaften!) Sonnenuntergang angeschaut (Hier wurde auch ein Teil des Films „Blood Diamond“ gedreht).

Daraufhin sind wir erst noch für eine Nacht nach Coffee Bay und danach direkt nach Bulungula. Dort haben wir uns mit einigen anderen Freiwilligen getroffen um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Mit selbstgebasteltem Weihnachtsbaum gab es dann an Heiligabend ein Lagerfeuer am Strand. Etwas merkwürdig bei 30 Grad und ganz ohne Familie, aber dennoch ein sehr schöner Abend!

Nachdem wir aus Bulungula abgereist sind, sind wir die berühmte „Garden Route“ Südafrikas entlanggereist. Unsere Stationen dort waren Plettenberg Bay und Cap Agulhas. Letzteres ist der südlichste Punkt Südafrikas und teilt den indischen und den atlantischen Ozean.

Als letztes Reiseziel im Jahr 2015 kamen wir dann nach Kapstadt. Dort haben wir traditionelle Märkte und Läden besucht, sind auf den Tafelberg gewandert und haben mit (fast) allen Freiwilligen des ASC Göttingen an Kapstadts Strand in das neue Jahr gefeiert. Am 2. Januar ist außerdem ein karnevalähnliches Fest in Kapstadt. Es gab also einen riesigen Umzug, den wir uns angeschaut haben. Weiterhin sind wir in ein Südafrikanisches Theaterstück gegangen. Außerdem hab ich dort Lea wiedergetroffen, eine Freiwillige dort in der Nähe, mit der ich schon in Deutschland gut befreundet war. Es war ziemlich interessant, sich mit jemandem zu unterhalten, der ebenfalls einen Freiwilligendienst in Südafrika absolviert, aber an einer kulturell so unterschiedlichen Stelle eingesetzt wird.

Daraufhin sind wir in das Weingebiet Robertson nördlich von Kapstadt gefahren und haben hier einige Weine Südafrikas ausprobieren dürfen. Für Leute, die gerne Wein trinken auf jeden Fall eine Reise wert!

Nach Robertson ging es dann durch Tsitsikamma, Jeffreys Bay und Port Elizabeth zurück nach Coffee Bay. So interessant der Urlaub auch war, haben wir uns dennoch wieder unglaublich auf unsere Einsatzstellen und die Kinder gefreut! Alles in allem ein wahnsinnig geiler Urlaub!

Liebe Grüße!
Noah

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