Samstag, 7. November 2015

Seminar, Ministerdelegation und Fare Well Party

Wieder ist einige Zeit vergangen seit ich das letzte Mal einen Eintrag für meinen Blog geschrieben hab und wieder ist einiges passiert!

Ich beginne bei dem ersten Seminar. Wir haben uns mit allen Freiwilligen (und unseren Vorgesetzten) unserer Organisation in der Nähe East Londons für 3 Tage getroffen und haben unsere Erfahrungen und Erlebnisse ausgetauscht. Das war ziemlich interessant. Vieles war ähnlich, aber man hat auch gemerkt, dass jeder Unterschiedliches zu berichten hat. Wir hier auf dem Land erleben beispielsweise andere Dinge als die Voluntäre in Port Elizabeth oder East London.

Nach dem Seminar waren 10 Tage Schulferien. Ich bin mit Lukas (aus Berlin – nahe East London) in dieser Zeit auf eine zweitätige Wanderung nach Bulungula gegangen und hab die restlichen Tage dort verbracht. Die Aussicht auf der Wanderung war atemberaubend und außerdem kommt man an dem sogenannten „Hole in the Wall“ vorbei. Das ist eine bekannte Sehenswürdigkeit in Südafrika.

Ende Oktober war eine Ministerdelegation aus Niedersachsen in Südafrika, die unter anderem hier war um einige der Projekte von unseren Freiwilligen anzuschauen. Da sie aber nicht ganz nach Coffee Bay reisen konnte, dennoch aber wissen wollte, was hier so passiert, durften Lea und ich nach King Williams Town fahren, um unser Projekt dort der niedersächsischen und südafrikanischen Delegation vorzustellen. Danach haben wir noch bei den „Sports Days“ in Berlin und East London mitgeholfen, bei denen den Delegationen die Schulen gezeigt wurden. Alles in allem ein ziemlich interessanter Tag!

Der Unterricht in den Schulen macht weiterhin großen Spaß! Die jüngeren Klassen zu unterrichten wird mit steigenden isiXhosa- Kenntnissen einfacher und die Kinder sind auch immer noch jedes Mal begeistert und enthusiastisch dabei, wenn wir sie mit zum Sportfeld nehmen.

Neben unseren „Ladies Soccer“-Nachmittagsprojekt haben wir jetzt noch angefangen Volleyball für die Jungs zu unterrichten. Nach einigen Wochen des Ausprobieren und Nachhaken, welche Jungs wann Zeit haben und wie zur Schule kommen können (Der Transport ist oft nicht einfach, da manche Kinder bis zu 12 Kilometer von der Schule entfernt wohnen) haben wir beschlossen es mit den Grades (Jahrgangsstufen) 2-4 zu machen. Wir sind startbereit und gespannt auf das Team!

Außerdem war in unserer Schule eine „Fare Well – Party“. Dort wurden die Schüler mit besonderen Leistungen geehrt, die jüngsten Schüler (Grade R) wurden praktisch eingeschult und alle ehemaligen Lehrer der Schule kamen zu Besuch. Es wurde traditionell auf Xhosa gesungen und getanzt. Nach dem offiziellen Part kam dann die tatsächliche Party und es gab reichlich „Xhosa-Bier“ für alle Lehrer. Das nennt sich hier „Umqombothi“ (Das q wird als ein lautes Schnalzen ausgesprochen) und ist im Grunde gegorener Mais mit Wasser (Es sieht ein bisschen aus wie Bananensaft). Für jemanden, der deutsches Bier gewohnt ist eher gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich an alles. ;)

Ich bin auch in den letzten Tagen das erste Mal beim Fußballtraining des lokalen „Vereins“ gewesen.
Ich fühle mich also hier in Coffee Bay immer noch ziemlich wohl!

Liebe Grüße!
Noah

P.S.:
Vielen Dank noch einmal an meine Spender! Wir haben bereits einige Bälle und Equipment für den Sportunterricht gekauft. Außerdem ist ein Turnier für unser „Ladies Soccer“- Team in East London angedacht, dass unter anderem von diesen Spenden finanziert werden würde. Also nochmals vielen Dank für eure Unterstützung!

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